3 Öffnung der Schule nach innen und außen


 3.1 Elternmitarbeit

Neben den Kindern sind die Eltern weitere Ansprechpartner der Schulgemeinde. Ihre Mitarbeit ist unerlässlich. Eltern nehmen an unserer Schule in unterschiedlichster Form am Schulleben teil und unterstützen es. Elternmitarbeit kann nur im sinnvollen Miteinander zwischen dem Kollegium und den Eltern funktionieren und muss auf eine vertrauensvolle Basis gestellt werden.

3.1.1 Elternmitarbeit in den Gremien

Schulische Gremien mit Elternbeteiligung sind der Klassenelternbeirat, der Schulelternbeirat, die Schulkonferenz und die Gesamtkonferenz (Näheres dazu in der Broschüre des Hessischen Kultusministeriums). Zur Übersichtlichkeit und Beschreibung der Aufgaben und Zuständigkeiten hat der SEB eine Übersicht über die Rechte und Pflichten dieses Gremiums erstellt. Es sollen außerdem die Rechte und Pflichten der Gesamtkonferenz und der Schulkonferenz als Papier im Schulprogramm verankert werden. So werden die gesetzlichen Bestimmungen, die in mehreren Paragrafen des Hessischen Schulgesetzes verteilt sind, klarer, und wir hoffen, dass die Zeit, die zur Vorbereitung auf diese Aufgabe anfällt, reduziert, und für die Elternvertreter übersichtlicher wird. (siehe Anhang)
Es ist wichtig, dass die Elternvertreter sich als kompetente Ansprechpartner für Fragen anbieten. Daher nehmen Elternvertreter am Informationsabend im Kindergarten und am ersten Elternabend der neuen Erstklasseltern teil. So wird frühzeitig ein Kontakt hergestellt und damit der Übergang erleichtert. Vom SEB werden Informationen zusammengestellt, die die wichtigsten Aufgaben, Fristen, Anregungen usw. beinhalten.
Es muss für Eltern, die überlegen, ob sie sich als Elternvertreter zur Verfügung stellen, von Anfang an die Möglichkeit bestehen, sich über die Aufgaben (Rechte und Pflichten) gut und problemlos zu informieren. Ebenso ist es wichtig, Ansprechpartner innerhalb der Schule und in den Organisationen der Elternvertretung zu nennen. Hinweise auf die Aufgaben und Möglichkeiten von Kreis- und Landeselternvertretung und der Elternvereine sind ebenfalls wichtig. Für alle in den Gremien organisierten Eltern besteht ebenfalls die Möglichkeit der Fortbildung. Termine sollten durch die SL und den SEB weitergeleitet werden. Als Gremium treffen sich die Eltern nur zu den offiziellen Sitzungen. Deshalb ist es notwendig, Absprachen zur Zusammenarbeit zu treffen, zumal die Mitglieder der verschiedenen Gremien nicht identisch sind.
In einem sogenannten Verteiler wird geregelt, wer die schriftlichen Informationen erhält. Der Verteiler stellt sicher, dass grundsätzliche wichtige und eilige Angelegenheiten die betroffenen Elternvertreter auch erreichen. Er regelt auch, wer Ansprechpartner für einzelne Themen ist. Er wird von den Elternvertretern gemeinsam erstellt.
Informationsaustausch kann ebenfalls mit Telefonkette und an einem Stammtisch erfolgen. Sitzungen werden gerne in einer gemütlichen Runde außerhalb der Schule beendet. Dies dient dem besseren Kennenlernen sowie dem Kommunikationsfluss. Gute Zusammenarbeit macht Spaß!

3.1.2 Elternmitarbeit in den Klassen

3.1.2.1 Elternabende

In den Klassen finden regelmäßige Elternabende statt, die von den Elternvertretern in Absprache mit den Klassenlehrern einberufen werden. Sie dienen der Information und dem gemeinsamen Austausch (päd. Arbeit in den Klassen, Lernziele der jeweiligen Jahrgangsstufe, Planung von gemeinsamen Veranstaltungen usw.).
Gesamtelternabende zu bestimmten Themen, auch mit Experten, haben in der Vergangenheit stattgefunden und sollen weiterhin Bestandteil des Schullebens sein.

3.1.2.2 Gemeinsame Aktivitäten

Innerhalb der Klassen werden über ein Schuljahr verteilt unterschiedliche gemeinsame Aktivitäten durchgeführt. (Klassenfeste, Ausflüge usw.). In vielen Klassen finden gemeinsame Aktivitäten von Eltern, Kindern und Lehrkräften statt (Weihnachtsfeiern, gemeinsame Wanderungen etc.). Diese werden auch von den Eltern mitorganisiert. Bei diesen Aktivitäten sollen sich die Familien und Kinder der Klasse näher kennenlernen. Insbesondere den berufstätigen Elternteilen soll hier die Möglichkeit gegeben werden, die Schule und die Klasse, die ihre Kinder besuchen, besser kennenzulernen.

3.1.2.3 Elternmitarbeit im Unterricht

In der Vergangenheit wurde die Mitarbeit von Eltern im Unterricht unterschiedlich genutzt (Lesehelfer, Fragestunden zu bestimmten Themen, als Experten bei Unterrichtsgängen, usw.). Eltern können in enger Absprache mit der Lehrkraft regelmäßig in den Unterricht einbezogen werden. Über den Einsatz von Eltern im Unterricht sollte in der Klasse Einvernehmen bestehen. Es ist selbstverständlich, dass die Eltern interne Vorgänge in der Klasse vertraulich behandeln. Eltern führen keinen eigenverantwortlichen Unterricht.
Eine intensivere Mitarbeit (regelmäßig) als Helfer während der offeneren Unterrichtsphasen wäre denkbar und hat auch schon vereinzelt stattgefunden. Weitere Möglichkeit: unentgeltliche Kursangebote durch Eltern im Anschluss an den Unterricht oder am Nachmittag sollen weiterhin angestrebt werden. Ein entsprechender Beschluss muss durch die Schulkonferenz erfolgen.

3.1.3 Elternexperten

Eltern unterstützen die Schule bei dem Bemühen, außerschulische Lernorte in den Unterricht mit einzubeziehen. Nicht nur über die Arbeitsplätze der Eltern sondern auch in anderen Bereichen (Vereine, Hobbys usw.) können Eltern Kontakte und Zugangsmöglichkeiten zu den verschiedensten Lernorten vermitteln. Daneben können sie an diesen Orten als “Experten und Ansprechpartner” für Fragen der Schüler fungieren. Im Laufe des Schuljahres 2000/01 wurde mithilfe einer Umfrage eine Elternkartei erstellt. In ihr wurden Eltern erfasst, die durch ein persönliches Hobby oder ihren Beruf ihre Kenntnisse und Fähigkeiten der Schule bei gegebenen Anlässen (Unterrichtsgänge, Klassenbesuche, Projektwochen, Schulfeste usw.) zur Verfügung stellen konnten. Diese Kartei ist schwierig zu aktualisieren. Die Praxis hat gezeigt, dass man eher im lebendigen Kontakt auf gegebene Schwerpunkte in der eigenen Klasse zurückgreift.

3.1.4 Eltern – Infos

Elterninformationen finden an unserer Schule durch die schon erwähnten Elternabende statt. Darüber hinaus werden die Eltern bei aktuellen Anlässen umgehend schriftlich informiert. Andere Informationen unterliegen dem Schuljahresrhythmus und werden ebenfalls schriftlich über die Kinder weitergereicht.
Die Erstellung eines Jahres-Terminplans wird in den ersten Schulwochen begonnen und im Laufe des Schuljahres ergänzt (Klassenfahrten, Projektwoche etc.).
Besondere Termine - Schulanmeldung oder größere Veranstaltungen der Schule- werden auch im Gemeindeblatt veröffentlicht. Die hier festgehaltenen Punkte im Schulprogramm zur Elternarbeit erhalten alle Eltern der Schulanfänger als Informationsschreiben.

3.1.5 Elternsprechtage

Elternsprechtage dienen der individuellen Beratung der Eltern über den Leistungsstand ihrer Kinder oder im 4. Schuljahr auch der Beratung zum Übergang in Klasse 5. Sie finden an unserer Schule in jedem Schuljahr einmal statt. Neben diesen von der Schule festgelegten Sprechtagen ist es jedoch im Bedarfsfall immer möglich, sich mit den Lehrern telefonisch in Verbindung zu setzen und einen Termin zu vereinbaren.

3.1.6 Elternmitarbeit bei besonderen Schulveranstaltungen

Bei besonderen Schulveranstaltungen sind wir auf die Mitarbeit der Eltern in großem Maße angewiesen.
Sie beteiligen sich an Unterrichtsgängen und Klassenfahrten als Begleitpersonen.
Sie unterstützen uns in organisatorischen Bereichen, durch materielle Spenden und ihre tatkräftigen Einsätze (Kaffee- und Kuchenverkauf bei Schulfesten, Kampfrichter bei Sportveranstaltungen, Leitung/Unterstützung eines Projektes in der Projektwoche usw.).
Für die Zukunft wird angestrebt, die Eltern noch intensiver in die inhaltliche Planung von Schulveranstaltungen mit einzubeziehen. Es wäre nützlich, für bestimmte wiederkehrende Organisationen (zum Beispiel Elternspende, Weihnachtsmarkt etc.) und Feste eine Checkliste zu erstellen und diese gegebenenfalls von Jahr zu Jahr fortzuschreiben, um so insbesondere Planungsarbeit zu vereinfachen.

3.1.7 Elternaktionen

Es ist eine schöne Sitte geworden, die Eltern der neuen Kinder am Einschulungstag willkommen zu heißen. Dies organisieren die Eltern der zweiten Klassen mit Kaffee und Gebäck.
Die Grundschule hat im Schuljahr 06/07 erstmals nicht am Weihnachtsmarkt der Gemeinde Krofdorf teilgenommen. Dafür veranstalteten die Schüler mit Unterstützung der Lehrkräfte einen Adventsbasar auf dem Schulhof mit dem Schwerpunkt „Kinder basteln für Weihnachten“. In der Zukunft soll über diese Veranstaltung immer wieder, gemessen am Erfolg, neu entschieden werden. Die Einnahmen kommen der Elternspende und einem vorher bestimmten Zweck zugute. Es ist sinnvoll, im Vorfeld über die Verwendung der Spende zu informieren.
Die Eltern unterstützen die Schule, wenn sie an Veranstaltungen der Gemeinde teilnimmt. In jedem Jahr findet eine besondere Schulveranstaltung statt. Zum Abschluss dieser Veranstaltungen findet in der Regel ein Schulfest statt. Dieses Fest wird von den Eltern mit organisiert und der Erlös wird für einen vorher bestimmten Zweck verwendet.

3.1.8 Elternselbsthilfe

Kern der Elternselbsthilfe ist die Organisation der Eltern untereinander. Seitens der Eltern wurden folgende Anregungen gegeben (diese Liste ist jederzeit veränderbar):
An dem ersten Elternabend sollte der neu gewählte Elternbeirat eine Klassenliste erstellen (das Einverständnis aller Beteiligten vorausgesetzt). Diese Liste dient Schülerverabredungen und Telefonketten.
Um eine Übersicht über die bestehenden Talente, Hobbys etc. innerhalb der Klasse zu erlangen, könnte man auch diese an einem der ersten Elternabende erfragen. Dies weckt vielleicht auch das Interesse, sich aktiv in das Schulgeschehen einzubringen.
Eine weitere Möglichkeit wäre das Einrichten einer Schulbücherei oder ähnliche Aktivitäten.

3.2 Finanzielle Unterstützung durch die Elternschaft

Für die Arbeit der Schule ist die finanzielle Unterstützung durch die Eltern unerlässlich. Diese kann direkt in Form von Geld- oder Sachspenden, aber auch indirekt über die Anwerbung von Sponsoren oder die “Anbahnung” von Kontakten geschehen.

3.2.1 Förderverein

Die Schule hat einen Förderverein, dem eine möglichst große Zahl von Eltern – auch ehemaliger Schüler – und Lehrer angehören sollen. Über Mitgliedsbeiträge, Spenden und die Erlöse aus eigenen Veranstaltungen, wie die vielfältigen Kurse, die seit drei Jahren regelmäßig im Anschluss an den Unterricht angeboten werden, schafft sich der Förderverein eine möglichst breite finanzielle Basis. Seine wichtigste Aufgabe ist die Unterstützung der Schule in für sie wichtigen Belangen, denen sie aus finanziellen und/oder personellen Gründen nicht nachkommen kann. Der Förderverein hat aber auch die Verschönerung des Lernumfelds zum Ziel. Der Verein arbeitet eng mit der Schulleitung zusammen. Die Unterstützung soll allen Schülern zugute kommen. Der Förderverein stimmt sich bei seiner Arbeit auch mit dem Schulelternbeirat ab, um Überschneidungen zu vermeiden oder auch Kräfte zu bündeln. Er legt öffentlich und öffentlichkeitswirksam Rechenschaft über seine Arbeit ab. Auch zurzeit ist es wichtige Aufgabe des Fördervereins, den Mitgliederbestand zu erhöhen, über die Grundschulzeit hinaus zu erhalten und in regelmäßigen Abständen hierfür zu werben.

3.2.2 Elternspende

Der Schulelternbeirat bittet die Eltern aller Schüler auch direkt um die finanzielle Unterstützung der Schule oder einzelner Projekte. Dies geschieht über die Elternspende. Auf Vorschlag der Schulleitung entscheidet der Schulelternbeirat über die Verwendung der gesammelten Gelder. Es hat sich bewährt, allen Eltern in einem kurzen Anschreiben die geplanten Anschaffungen mitzuteilen und über Anschaffungen im Vorjahr zu berichten.

3.2.3 Anwerben von Sponsoren

Eltern und Lehrer bemühen sich um die Unterstützung der schulischen Arbeit durch Sponsoren. Dies kann regelmäßige Hilfen aber auch einmalige Zuwendungen umfassen in Form von Geld- oder Sachspenden. Eltern und Lehrern ist bewusst, dass Werbung der Sponsoren bis zu einem gewissen Grad durchaus legitim ist. Nach Möglichkeit sollen jedoch Aktionen, die ausschließlich auf Werbung abzielen, unterbleiben.

3.3 Zusammenarbeit mit externen Institutionen, Betrieben, Vereinen und Personen

3.3.1 Schule und Kindertagesstätten

Seit Sommer 1998 werden die Kinder aus den beiden Kindertagesstätten (Kita Hauptstraße und Kita Finkenweg) in enger Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen in der Grundschule gemischt. Damit haben die Eltern bislang durchweg positive Erfahrungen gemacht. In der Regel bleiben Kindergartenfreundschaften erhalten und neue Freundschaften kommen hinzu. Der Zusammenhalt zwischen den Parallelklassen wird gefördert. Die Kinder des gesamten Dorfes lernen sich kennen, was ihnen auch noch an den weiterführenden Schulen zugute kommt.
Hinsichtlich der Einschulung arbeitet die Schule mit den Kindergärten in folgender Weise zusammen:

  • organisatorische- und inhaltliche Absprachen über den ersten Info-Abend in der Schule (Dezember, Januar)
  • Angebote von Besuchen der Elternabende in den Kitas durch Schulleitung, Sprachheillehrerin, Lehrkräfte)
  • Anmeldungsgespräche der Kinder in der Schule im Beisein der Erzieherinnen im Herbst des Vorjahres
  • Teilnahme der Sprachheillehrerin bei den Anmeldungen (Sprachüberprüfung, Beratung)
  • Hospitation der zukünftigen Klassenlehrer/Klasse 1 bzw. Sprachheillehrerin in den Kitas
  • „Schulspiel“ (Kieler Einschulungsverfahren) aller Schulanfänger
  • Einteilung der Klassen in Absprache mit den Erzieherinnen
  • Info-Abend in der Schule vor den Sommerferien im Beisein der Erzieherinnen
  • Kooperation mit dem schulärztlichen und dem schulpsychologischen Dienst
  • Kennenlernbesuche von Kindergartenkindern in der Grundschule in den letzten Wochen vor den Sommerferien.
  • In Fragen zur Schulfähigkeit haben Gespräche mit den Eltern und den Erzieherinnen einen wichtigen Stellenwert.
  • Nach der Schulanmeldung besteht die Möglichkeit von Beratung im Einzelfall für Eltern und Erzieherinnen durch die Sprachheillehrerin.
  • Auch die Zusammenarbeit mit anderen Kompetenzen (Fachkräfte für Psychomotorik in den Kitas, Ergotherapeuten, Logopädinnen usw. kann im Einzelfall in gemeinsamen Gesprächen hilfreich sein.
  • Seit 2001 besteht eine zweimal jährlich stattfindende Arbeitsgemeinschaft von Erzieherinnen und Erstklasslehrerinnen unter Leitung der Sprachheillehrerin (vgl. 1.3.6. Sprachheilarbeit). Sie hat das Ziel den Übergang zwischen Kindertagesstätte und Grundschule zu optimieren.

3.3.2 Schule und andere Schulen

Es existierten schon Brieffreundschaften zu Klassen anderer Schulen (Südafrika, Schottland, Goethe- Schule Giessen, Wißmar).
Diesbezügliche Kontakte, E-Mails, gemeinsame Projekte, Kooperationsschulen usw. sollen auch in der Zukunft angegangen werden.


3.3.3 Schule und Betreuungsvereine

In Krofdorf-Gleiberg befinden sich drei Schülerbetreuungsvereine:

  • Schülerbetreuung an der Grundschule Krofdorf-Gleiberg (22 Betreuungsplätze)
  • Schülerbetreuung Die Wilde 13 e.V. (18 Betreuungsplätze)
  • Schülerbetreuung Räuberhöhle e.V. (12 Betreuungsplätze)

Die Schüler haben die Möglichkeit vor und nach dem Unterricht in den oben genannten Betreuungsangeboten betreut zu werden. Die Aufnahme in den genannten Einrichtungen erfolgt auf Antrag. Alle Betreuungsangebote sind mit Kosten verbunden und verfügen nur über eine begrenzte Kapazität. Es werden Aufnahmekriterien bei der Auswahl der Schüler angewendet.
In der Vergangenheit fanden eine Reihe informeller Gespräche mit den Mitarbeitern der Betreuungseinrichtungen statt. Schwerpunkte waren hierbei organisatorische Absprachen.
Ein Austausch auf pädagogischer Ebene wäre in der Zukunft denkbar und wünschenswert.

3.3.4 Schule und Kommunalgemeinde

Die Schule nimmt an Veranstaltungen der Gemeinde teil und versucht so, sich in das Leben der Gemeinde zu integrieren (Beteiligung am Prozess "Agenda 21", insbesondere Bildungssgespräche, Tag der Familie und des Sports). Zahlreiche Institutionen werden von Schulklassen regelmäßig besucht und ein Lernen an außerschulischen Orten praxisnah gestaltet.
Seit einigen Jahren werden wir von der Gemeinde durch die Bezahlung der Chorleiterin Frau Lißel, die eine Chor-AG an der Schule anbietet, auch finanziell unterstützt. Mit dieser Arbeit ermöglicht sie es der Schule, sich auch in dieser Form nach außen zu repräsentieren.
Außerdem werden Spenden der „Wettenberger Winterkonzerte“ für die musikalische Bildung der Kinder verwendet (vergünstigter Besuch von Theaterstücken, Fortbildung interessierter Lehrkräfte im begleitenden Gitarrenspiel).

3.3.5 Schule und Kirchengemeinde

In Absprache und inhaltlicher Planung findet jedes Jahr ein ökumenischer Gottesdienst zur Einschulung statt, ebenso auf Wunsch ein Abschlussgottesdienst der 4. Klassen. Auch während des laufenden Schuljahres werden mind. 2 Schulgottesdienste gemeinsam geplant und gehalten. Die der ev. Kirche zugehörige Bücherei wird regelmäßig von Klassen besucht und der reichhaltige Buchbestand gerne in den Unterricht mit einbezogen. Bei besonderen Schulveranstaltungen (Projektwoche) haben die Kirchengemeinden uns mit eigenen Angeboten oder Räumlichkeiten unterstützt. Denkbar wäre eine Einbeziehung der Gemeindepfarrer in den Unterricht bei besonderen Themen.
Die Kinder der 2.Klassen gestalten den Einschulungsgottesdienst mit. Die Vorbereitung findet im Religionsunterricht statt. Im Vorfeld werden die Eltern darüber schriftlich informiert und können der Teilnahme ihres Kindes an der Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes zustimmen oder sie ablehnen. Die Eltern der neuen Erstklässler werden auf dem Informationsabend vor den Sommerferien auf die freiwillige  Teilnahme an dem Einschulungsgottesdienst hingewiesen.

3.3.6 Schulverbund

Im Schulverbund gibt es regelmäßige Treffen der Schulleitungen (1mal pro Schulhalbjahr mindestens).
Für die Zukunft wäre eine noch intensivere Zusammenarbeit im Schulverbund denkbar (gemeinsame Veranstaltungen, Projekte usw.).
Mit der Gesamtschule Gleiberger Land wird die Klassenzusammensetzung der neuen 5. Klassen und auch die Kurseinteilung besprochen. Es finden Besuche der 4. Klassen in der Gesamtschule Gleiberger Land statt.
Mit der Georg-Kerschensteiner-Schule Schule finden innerhalb der Schulleitung regelmäßige informelle und organisatorische Gespräche statt.

3.3.7 Schule und Betriebe

Durch Eigeninitiative oder Eltern als Bindeglieder konnten in der Vergangenheit Kontakte zu Betrieben hergestellt werden (Sponsoren).
Diese Kontakte sollen noch ausgebaut werden!

3.3.8 Schule und Universität Gießen, Marburg und Studienseminar

Unsere Schule steht den Universitäten im Ausbildungsbereich zur Verfügung (Praktikumbetreuung).
Darüber hinaus beteiligen wir uns regelmäßig an Forschungsprojekten oder wissenschaftlichen Arbeiten von Studenten verschiedenster Fachbereiche.
Wir bilden regelmäßig Lehrer im Vorbereitungsdienst mit aus.
Mit den Fachbereichen der Uni wären gemeinsame Projekte denkbar!

3.3.9 Schule und Therapieeinrichtungen

Im Rahmen der Elternberatung werden nach Bedarf Kontakte zu externen Therapieeinrichtungen empfohlen. Im Falle einer Therapie findet ein Austausch statt
Die Nutzung der Kompetenzen dieser Einrichtungen für Fortbildungen, Elterninformationen, Vorträge soll intensiviert werden.

3.3.10 Schule, Personen und sonstige Institutionen

Mit vielen Krofdorfer Vereinen findet bereits seit Jahren eine aktive und erfolgreiche Zusammenarbeit statt. Grundsätzlich steht die Jugendpflegerin der Gemeinde Wettenberg (zurzeit Frau Nora Schmidt) auch als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die von der Jugendpflege jährlich für die Sommerferien organisierten Ferienspiele sind inzwischen zu einem festen Bestandteil der örtlichen Kinder- und Jugendarbeit geworden. Die Schule ist daran als Vermittler und Verteiler beteiligt.
Es finden gemeinsame Veranstaltungen zwischen Schule und ...

  • Feuerwehr
  • SWG
  • Forstamt Krofdorf
  • Bund für Vogelschutz
  • Kleintierzuchtverein
  • RSV Teutonia Krofdorf-Gleiberg
  • TSV Krofdorf-Gleiberg
  • Harmonika-Junioren
  • Bürgermeisteramt
  • heimische Gewerbetreibende (Gärtnerei Leib, Bäckerei Seidl, Büchertreppe)
  • Froschgassmuseum
  • Gartenbauverein
  • Gleibergverein
  • Reitverein
  • Gemeindebücherei
  • Literaturcafe
  • Altenheim Wißmar
  • Sammelsurium
  • heimische Zahnärzte
  • Sparkasse/Volksbank

... statt.

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