1972 - 1979

Schuljahr 1972/73
Die letzten Klassen der Gesamtschule Wettenberg sind in das neue Schulgebäude (Wettenbergschule) umgezogen. Anfang September 1972 wird in den freigewordenen Räumen des alten Schulgebäudes der Burgstraße eine "Sonderschule" für Lernbehinderte eingerichtet, wobei Herr Posern im Februar 1973 die Leitung der Schule übernimmt. Neu ins Kollegium der Grundschule kommen von der Wettenbergschule Frau Storrer und als Referendarin Frau Dönges, Frau Gebauer wird auf eigenen Wunsch nach Brandoberndorf versetzt. Im September 1972 wird Frau Jaensch zur Konrektorin ernannt. 270 Kinder verteilen sich auf 9 Klassen.

Schuljahr 1973/74
Die Grundschule zieht entgültig mit sämtlichen Klassen in den Grundschulneubau, lediglich das Dachgeschoss als Aula und der Werkraum werden noch mitbenutzt Die Sonderschule umfasst 5 Klassen mit ca. 70 Kindern. Frau Felber wird nach Kinzenbach versetzt. Frau Dönges legt erfolgreich die 2. Staatsprüfung ab und erhält eine Planstelle an der Grundschule Krofdorf-Gleiberg. Frau Römer übernimmt einen zusätzlichen Lehrauftrag. Erstmalig wird Verkehrsunterricht für die 4. Klassen von zwei Polizeibeamten der Wetzlarer Verkehrswacht auf dem Schulhof durchgeführt. In diesem Schuljahr sinkt die Schülerzahl auf 260 Kinder, die sich auf 8 Klassen verteilen, womit die durchschnittliche Klassenstärke also bei 32,5 Kindern liegt.

Schuljahr 1974/75
Die, Grundschule beteiligt sich an verschiedenen Festveranstaltungen zur 1200-Jahr-Feier der Gemeinde Krofdorf. Haltungsgeschädigte Kinder werden erstmals durch das Schulsonderturnen (Frau Annerose Rinn) gefördert. In der Sonderschule wird eine Vorklasse für Kinder mit erheblichen Lernschwierigkeiten vor Schulbeginn eingerichtet. Neu in unserem Kollegium ist Herr Pfaff (freireligiöser Unterricht). Die Schülerzahl sinkt auf 238 Kinder. Frau Reeh aus Biebertal ist Schulsekretärin der Grundschule.

Schuljahr 1975/76
Die Obergrenze der Klassenstärken für Grundschulen liegt noch immer bei 38 Kindern. Die Gesamtschülerzahl sinkt weiter auf 225 Kinder. Frau Dötiges wir an die Albert-Schweitzer-Schule nach Wetzlar versetzt, die Referendarin Frau Lohr kommt mit 12 Wochenstunden an die Grundschule. Das Schulsonderturnen im 1. Schuljahr wird von Herrn Norbert Kneissl aus Krofdorf übernommen. Frau George übernimmt den Unterricht in kath. Religion mit 4 Stunden für Frl. Schubert. Mit herzlichstem Dank an Herrn Willershäuser wird Frau Bottler zur neuen Schulelternbeiratsvorsitzenden gewählt. Frau Hüttl löst Frau Reeh im August 1975 als Schulsekretärin ab. 225 Kinder werden in 8 Klassen unterrichtet. Die durchschnittliche Klassenstärke sinkt somit auf 28 Kinder.

Schuljahr 1976/77
Die 6 Stunden Sonderturnen werden nunmehr von Herrn Walter Meinl aus Krofdorf übernommen. Frau Lohr verlässt nach erfolgreichem 2. Examen die Grundschule. Frau Etzoldt und Frau Bernhard beginnen ihre Referendarausbildung. Im März 1977 wird die Klasse 2b wegen einer Grippeepidemie vorübergehend geschlossen. Am 22 Juni feiert Herr Rektor Fritz Kirschbaum sein 40jähriges Dienstjubiläum. Sportliche Höhepunkte des Schuljahres: 224 Kinder werden in 8 Klassen von 7 Lehrkräften unterrichtet. Seit 1. Januar gehört die Grundschule Krofdorf-Gleiberg erstmals nicht mehr Zum Kreis Wetzlar, sondern bedingt durch die Gebietsreform zur "Stadt Lahn".

Schuljahr 1977/78
Die Referendarin Etzrodt scheidet nach bestandenem Examen aus dem Kollegium aus; die Referendarinnen Voigt und Ewert beginnen ihre Ausbildungszeit. Herr Häußner wird nach 26 Jahren Hausmeistertätigkeit verabschiedet, sein Amt übernimmt am 1.April 1978 Herr Adolf Becker. Der Schulelterbeirat organisiert eine Informationsveranstaltung zur "Wahl der weiterführenden Schule", bei der Vertreter der Wettenbergschule, der Herderschule und der Gesamtschule Gießen Ost für ihre jeweilige Schule werben. Die Schülerzahl sowie die Verteilung auf die jeweiligen Klassen verändert sich nicht. Am Ende des Schuljahres tritt Herr Rektor Kirschbaum nach siebenjähriger Tätigkeit als Schulleiter an der Grundschule Krofdorf-Gleiberg in den wohlverdienten Ruhestand.

Schuljahr 1978/79
Vom 1. August1978 bis zum März 1979 leitet Konrektorin Waltraud Jaensch die Grundschule. Neu ins Kollegium kommt Frau Ferdinand. Sie fungiert als Mentorin für die neue Referendarin Johanna Seifert. Am 7.3.79 überträgt Herr Schulamtsdirektor Zöller Herrn Egon Fritz die kommissarische Leitung der Schule. Das Sonderturnen wird von Frau Kleinschmidt übernommen, Herr Track unterrichtet Katholische Religion. Die Gesamtschülerzahl beträgt 221 Kinder ( 8 Klassen ). Mit Ablauf des Schuljahres (31.07.79) wird die im Zuge der Gebietsreform gegründete Stadt Lahn aufgelöst. Dies ist die Geburtsstunde der neuen Gemeinde Wettenberg mit den ehemaligen Ortschaften Krofdorf-Gleiberg, Launsbach und Wißmar, die nun gemeinsam mit der Gemeinde Biebertal dem Landkreis Gießen zugeordnet wird. Neuer Schulträger für unsere Schule ist somit ab 1.8.1979 der Landkreis Gießen.

Schuljahr 1979/80
Zu Beginn des Schuljahres legen die Referendarinnen Voigt und Ewert ihr 2. Staatsexamen ab und scheiden gemeinsam mit Frau Kleinschmidt (Referendariatsstelle in Rechtenbach) aus dem Kollegium aus. Für ausländische Kinder wird eine Hausaufgabenhilfe eingerichtet (Frau Küppers). Unter der Federführung von Frau Stork wird der Schulhof bemalt. In diesem Jahr hat die Schule am Jugendwettbewerb "Schüler schützen ihre Umwelt" mit großem Erfolg teilgenommen ( Klassen 3 b / Frau Jaensch und 2 a / Frau Ferdinand, Preis auf Kreisebene; Klasse 3 a Herr Fritz, 1. Preis auf Kreisebene, Teilnahme am Landesentscheid ).

Die Sonderschule erhält zukünftig den Namen des bekannten Pädagogen Georg Kerschensteiner. Dem Antrag der Schule auf Genehmigung des Schulversuchs "Einrichtung der Fünf-Tage-Woche" wird zum neuen Schuljahr entsprochen. Herr Helmut Leib wird zum neuen Schulelternbeiratsvorsitzenden gewählt und dankt Frau Bottler für ihre Tätigkeit im Interesse der Schule. Die Gesamtschülerzahl sinkt auf 204 Kinder und die durchschnittliche Klassenstärke somit auf 25,5 Kinder.